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Neuer Beweis MĂŒnchner Arroganz beim Fortbestand der Beamtenfachschule in Hof

Sonntag, 16. Juni 2013 | Autor:

Wieder einmal stellen MĂŒnchner Politiker unter Beweis,
dass fĂŒr sie Bayern an der Grenze der Landeshauptstadt endet.

Nach neuesten Erkenntnissen MĂŒnchner Politiker besteht ein Ansinnen,
die Bayerischen Beamten nicht mehr in Hof an der hiesigen
Fachhochschule ausbilden zu lassen,
sondern vielmehr soll nun in MĂŒnchen ein neuer Studiengang geschaffen werden.

Die Beamtenfachschule in Hof wurde in den 1970-ern initiiert
und in den 1980-ern realisiert.
Dies entstand damals aus Überlegungen heraus,
struktur-schwache Regionen in Bayern zu fördern (immerhin).

Leider sind aber diese strukturellen Diskrepanzen heute mehr denn je vorhanden.
Daher ist es nach wie vor eine Grundforderung der Partei fĂŒr Franken,
dieses Ungleichgewicht zu beseitigen.

Viele (Bayerische) Politiker predigen zwar immer wieder,
gerade jetzt vor der Wahl, sie wĂŒrden alle Regionen des Freistaates gleichermaßen fördern wollen;
in diesem Fall haben sie aber gÀnzlich wieder einmal das Gegenteil bewiesen.

Und solange Christian Ude Aschaffenburg noch immer in Oberfranken sucht,
besteht wahrscheinlich auch keine Hoffnung auf Besserung.

Vielmehr unterstreichen Bayerische Politiker wieder einmal mehr,
was schon lange im Bericht des “Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung” manifestiert wurde:
hier ist u.a. festgeschrieben: “Bayern wird MĂŒnchen”;
außerdem sollen sich “spezielle Gebiete außerhalb der Reichweite der Leistungszentren” (MĂŒnchen)
zu den Nachbarregionen hin orientieren.

Als Beispiele werden genannt:
Oberfranken zu Sachsen hin,
(auch hier wieder ein Fehler der MĂŒnchner Politiker, denn am meisten grenzt wohl Oberfranken an ThĂŒringen und nicht an Sachsen – im Übrigen wollen auch einige Regionen aus ThĂŒringen nach Franken!),
Passau nach Österreich und sogar
WĂŒrzburg zu Frankfurt.
(Alles nachzulesen im Internet auf Bayerischen Web-Sites).

Dass Frankens Bevölkerung mit dieser einseitigen Entwicklung nicht einverstanden ist, zeigt auch die breite UnterstĂŒtzung bei der Unterschriftensammlung zur Landtagswahl 2013 in alle FrĂ€nkischen Regierungsbezirken!

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